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<pre>Das kürzliche Remis in Mainz machte dabei schmerzlich deutlich, dass die Ladehemmung nicht nur den erheblichen Personalsorgen angelastet werden kann; über die Länderspielpause hatte sich der Kader schließlich wieder in vorzeigbarer Weise aufgefüllt.  <p> Bei allem verständlichen Ã„rger über den Schiedsrichter war zugleich jedoch auch ein gewisser Stolz zu spüren, sich mit beeindruckender Vehemenz gegen den Abwärtstrend gestemmt zu haben.  <p>  Das ist auch im zweiten Durchgang perfekt gelungen. Da aber immer wieder exzellente Konter-Möglichkeiten durch Breel Embolo ausgelassen wurden, musste lange um diese drei Punkte gezittert werden — erst Nabil Bentaleb machte mit seinem Elfmeter-Tor den 2:0-Endstand perfekt. <p> Die Dortmunder hingegen kamen so zu Konterchancen und stellten schließlich sogar noch den 1:4-Endstand her. Trotz der Höhe der Niederlage zeigten die Leipziger eine gute Leistung und verloren nur durch glückliche Treffer der Dortmunder. <p>  Nach vier absolvierten Spieltagen ist Bayer Leverkusen zweifelsohne zu den größten Enttäuschungen der neuen Saison zu zählen: So vermag die Mannschaft von Roger Schmidt vor dem Gastspiel in Mainz noch nicht einmal ein Auswärts-Pünktchen vorzuweisen.  </pre>


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<pre>Mit seinem ersten Tor im Dortmunder Dress überhaupt hatte Schürrle schließlich schon in Bremen äußerst erfolgreich die Vertretung in der Spitze übernommen; dank der deutlich verbesserten Form war der Weltmeister zu den wenigen schwarz-gelben Lichtblicken im Weserstadion zu zählen.  <p> Angesichts der Mainzer Offensiv-Flaute und der eigentlichen Defensiv-Stärke ist wohl mit wenig Toren zu rechnen.  <p>  „Das waren extrem wichtige Punkte“, atmete Hertha-Coach Pal Dardai erstmal durch. Die ließen sich sogar leichter einfahren als angenommen. <p> „Wir waren uns schon bewusst, dass es ein Gegner ist, der gut zu uns passt in dieser Situation und auch von der Spielweise her.“ <p>  Zeigten sich die Freiburger in der Fremde somit lediglich den notorisch sieglosen Bremern gewachsen (0:0), zieht sich das Team dafür umso entschlossener an seiner Heimstärke hoch: Die Süddeutschen gehören zu jenen sechs Bundesligisten, die in der eigenen Arena noch ungeschlagen sind.  </pre> 


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<pre> Dennoch bleibt natürlich offen, ob die Gäste die relativ lange Vorbereitung am Ende nicht sogar aus dem Rhythmus bringt; nicht von ungefähr tragen die Münchner gern im Brustton der Überzeugung vor, erst auf dem Höhepunkt der Englischen Wochen ihrer optimalen Betriebstemperatur nahe zu sein.  <p> Nachdem sich die Berliner jüngst namentlich den Spitzenmannschaften nicht gewachsen zeigten, dürfte die erhoffte Champions-League-Quali nun auch am 3Spieltag wieder in etwas weitere Ferne rücken — die Wettfreunde sind in jedem Falle von einem souveränen Vortrag der Werkself überzeugt.  <p>  Gegen den natürlich zunächst einmal auch weiterhin drohenden Abstieg dürfte zudem auch die Tatsache sprechen, dass der vom siegreichen Gastspiel in Köln berichtete Spielverlauf so ziemlich exakt der Ergebniskurve in der sich dem Ende entgegenneigenden Hinrunde entspricht. <p>  für die Mainzer ist alles, was jetzt kommt, nur noch eine Dreingabe! Denn die zehn Punkte nach fünf Spielen sind der zweitbeste Saisonstart der Mainzer Bundesliga-Geschichte (nur in der Saison 2010/11 waren es zu diesem Zeitpunkt mehr: 15). <p>  In 11 von 19 Liga-Spielen gelang dem HSV kein Tor. Insgesamt wurden erst 15 Treffer erzielt – nur der Tabellenletzte aus Köln traf noch weniger (14 Mal).  </pre>


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<pre> Diese vermeintliche Nibelungentreue wird bei etwas näherer Betrachtung jedoch schnell als aufgezwungene Standhaftigkeit entlarvt; angesichts neun verletzt ausfallender Spieler stellte sich die Mannschaft auch beim Sieg in Hannover wieder einmal nahezu von alleine auf.  <p> Mit 18 Toren in der Ferne stellt die Mannschaft von Julian Nagelsmann zudem die gefährlichste Gast-Offensive der Bundesliga.   <p> Das Ziel ist aber auch in Darmstadt ein Sieg – umso mehr, weil die 98er am vorangegangenen Wochenende im letzten Heimspiel der Saison eine Niederlage bezog. <p>  Er habe die ganze Woche vor der Darmstädter Stärke gewarnt. „Entweder habe ich undeutlich geredet oder das Team war irgendwie so taub, dass es dachte: Das ist doch nur der 18. der Tabelle“, klagte er und ergänzte: „Alle zwei, drei Wochen bringen wir eine Leistung, in der wir wieder zurückfallen.“  <p> Zwar war es etwas glücklich, dass die Bremer Führung in Hälfte eins genau in jener Phase des Spiels fiel, in der die Leipziger die klar besseren Torchancen verzeichneten, unter dem Strich agierten die Hausherren allerdings deutlich geschickter.  </pre>


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<pre> „Alle halten Schritt, keiner gibt sich die Blöße“, erklärte Nouri, weshalb seine Mannschaft „permanent auf hohem Level Leistung abrufen“ müsse — erst recht im bevorstehenden Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg.  <p> Während der für 9 Millionen Euro verpflichtete Schwede Alexander Isak in Anbetracht seines jugendlichen Alters aber wohl erst perspektivisch von Bedeutung ist, besitzt die verfrühte Rückkehr von Aubameyang von der Afrikameisterschaft zweifelsohne unmittelbare Relevanz.  <p>  Zur Kategorie der leicht verdienten Dreier sind dabei die erfolgreich bestrittenen Spiele gegen Darmstadt, Augsburg, Hamburg und die notorisch auswärtsschwachen Fohlen zu zählen — womit dann nur noch ein Sieg gegen eine aktuelle Top-Mannschaft übrig bleibt. <p>  Sowohl in Frankfurt als auch im Heimspiel am Wochenende lagen die Roten Bullen in Führung, konnten den Vorsprung aber nicht über die Zeit bringen. Dabei haben sich die Gastgeber gegen Köln Torchancen am laufenden Band erarbeitet, doch diese wurden allesamt vergeben.  <p> Die stets zu harmlosen Auftritte gegen die Spitzenmannschaften weisen nun naturgemäß auch am Freitag den Gästen die Favoritenstelle zu: Haben sich die Dortmunder trotz der jüngsten Pleite ihre breite Brust halbwegs bewahrt, dürfte der Hausherr mit dieser bereits gehörig zu beeindrucken sein:  </pre>


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